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News

11.12.2018

11.12.2018 Handelsblatt - Zweifel an der Zinswende

Zweifel an der Zinswende – Der EZB-Zeitplan stößt auf Widerstand
Von: Jan Mallien, Frank Wiebe

Bislang hat die Notenbank die Märkte auf eine Zinserhöhung im nächsten Jahr vorbereitet. Doch die Konjunkturdaten bringen das Vorhaben ins Wanken.
EZB: Warum die Zinserhöhung in Europa vorerst ausbleiben könnte Moment/Getty Images EZB in Frankfurt
Seit Jahren befindet sich die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank im Ausnahmezustand.
Frankfurt: Sehnsüchtig warten die deutschen Sparer auf ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Doch die für spätestens Herbst 2019 erhoffte Wende droht auf sich warten zu lassen. 15 Topökonomen debattieren auf Einladung des Handelsblatts regelmäßig über die ökonomische Zukunft – wie die Notenbanker, aber transparent.
Dieser EZB-Schattenrat sagt der Euro-Zone nun eine klare Abschwächung der Inflation voraus. Das wiederum würde es für EZB-Präsident Mario Draghi deutlich schwerer machen, seine Geldpolitik endlich zu normalisieren.
Ein schwerer Schlag für Sparer
Offizielles Ziel der EZB ist eine Preissteigerungsrate von knapp zwei Prozent. Der Handelsblatt-Schattenrat sagt bis 2020 jedoch einen Rückgang auf 1,5 Prozent voraus. „Ich erwarte nicht, dass die EZB ihre Zinsen bereits 2019 erhöht“, betont deshalb Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Elga Bartsch von der weltgrößten Fondsgesellschaft Blackrock rät der Notenbank, „vielleicht schon bei der nächsten Sitzung“ am kommenden Donnerstag über eine Verschiebung zu diskutieren.
Die EZB befindet sich mit ihrer Geldpolitik praktisch seit Ausbruch der Finanzkrise im Ausnahmezustand, möchte diese Phase aber eigentlich beenden. Es gilt als ziemlich sicher, dass sie ihre Anleihezukäufe einstellen wird. Mit der ersten Zinserhöhung will die Notenbank noch mindestens bis Sommer 2019 warten.
Als Mario Draghi im Juni ankündigte, die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank zum Jahresende auslaufen zu lassen, hatten Investoren eine klare Vorstellung von den nächsten Schritten. Denn der EZB-Präsident legte sich auch darauf fest, dass die Zinsen bis zum Sommer 2019 auf dem bisherigen Niveau bleiben sollten. Auch wenn sich Draghi damit eine Hintertür offenließ, wurde dies von Investoren so interpretiert, dass die EZB im Herbst 2019 zum ersten Mal die Zinsen anheben würde.
Endlich, so schien es, war der Weg zur Normalisierung der Geldpolitik geebnet. Doch vor der Sitzung des EZB-Rats am Donnerstag wachsen nun die Zweifel, dass sich die Hoffnung erfüllt. Grund dafür sind die auch vom Schattenrat angeführten zuletzt schlechten Stimmungs- und Konjunkturdaten. So ist zum Beispiel die Wirtschaft in Deutschland und Italien im dritten Quartal geschrumpft. Hinzu kommen massive Risiken durch den Handelsstreit zwischen den USA und China, den Brexit und den Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU.
Außerdem stagniert die sogenannte Kerninflation, bei der die stark schwankenden Energie- und Lebensmittelpreise ausgeklammert werden, seit Jahren bei einem Prozent und zeigt kaum Anzeichen für einen Anstieg. Die Kerninflation ist zwar nicht die Zielgröße der EZB. Aber sie gilt als zuverlässiger Indikator dafür, wohin sich die Inflation insgesamt bewegt.
All das könnte dazu führen, dass die EZB im nächsten Jahr auf eine Zinserhöhung verzichtet. Vor allem für Sparer wäre das ein schwerer Schlag. Seit Jahren warten sie auf höhere Zinsen. Selbst wenn die EZB die Zinsen anhebt, dauert es in der Regel aber geraume Zeit, bis die Banken das höhere Niveau an ihre Kunden weiterreichen.
Neben den Sparern leiden auch die Banken unter den Niedrigzinsen. Besonders unbeliebt bei den Kreditinstituten ist der negative Einlagenzins. Er hat zur Folge, dass Banken, die über Nacht Geld bei der EZB parken, dafür einen Strafzins von 0,4 Prozent zahlen müssen. Bankvertreter sehen das als einen wichtigen Grund für die Ertragsschwäche der Institute und fordern seit Jahren Zinserhöhungen. Die Aussichten dafür sind aber jetzt wieder ungewiss.
Jörg Krämer erwartet für 2019 entsprechend keine Bewegung mehr. „Die Konjunkturindikatoren haben enttäuscht“, sagt er. Außerdem geht er davon aus, dass die Inflation im Euro-Raum bis 2020 auf 1,4 Prozent fällt.
Insgesamt erwartet der unabhängige Schattenrat für 2020 im Schnitt einen Rückgang auf 1,5 Prozent. Im November lag die Inflation im Euro-Raum zwar bei etwa zwei Prozent, doch die meisten Ökonomen führen das hauptsächlich auf den höheren Ölpreis zurück.
Der Rohstoff war vor einem Jahr sehr billig, daher ergibt sich im Vergleich eine hohe Steigerung. Dieser Effekt verpufft aber nach einem Jahr, wenn der Ölpreis nicht weiter deutlich steigt, wonach es derzeit nicht aussieht. Zuletzt ist er sogar wieder stärker gefallen.
Experten für Verschiebung der Zinserhöhung
„Ich wäre dafür, es auf Anfang 2020 zu verschieben“, plädiert daher Elga Bartsch. Andere Schattenratsmitglieder verweisen hingegen darauf, dass sich die EZB ohnehin nicht festgelegt habe, wann sie die Zinsen anhebt. „Die EZB sollte betonen, dass die Entscheidung von der weiteren Entwicklung abhängt“, sagt Jacques Cailloux von Rokos Capital. Das wäre in der verklausulierten Sprache der Notenbanker eine mildere Form, eine mögliche Verschiebung anzukündigen.
Die EZB strebt eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an. Seit Jahren versucht sie mit massiven Anleihekäufen und Niedrigzinsen die Preisentwicklung anzuschieben. Dieses Programm wird Anfang 2019 voraussichtlich auf neutral gestellt – die Notenbank kauft dann nur noch auslaufende Papiere zu.
Wann sie beginnen wird, ihren Bestand an Zinspapieren netto abzubauen und damit die Bilanzsumme schrumpfen zu lassen, ist noch ungewiss. Auch die Frage, wie stark die Bilanz schrumpfen soll, ist bisher völlig offen.
Die US-Notenbank (Fed), die in ihrem Zyklus Jahre voraus ist, baut die Bilanzsumme bereits ab und erhöht die Zinsen. Aber auch dort gibt es Diskussionen über einen künftig möglicherweise vorsichtigeren geldpolitischen Pfad
Eine Verschiebung der Zinswende könnte auch die EZB selbst in eine schwierige Situation bringen. Denn kommt die nächste Rezession zu schnell, hat sie zu wenig Spielraum, die Zinsen wieder zu senken. Ein neues Kaufprogramm für Anleihen zu starten würde in der Öffentlichkeit und der Politik gerade in Deutschland auf harsche Kritik stoßen, außerdem sind die Spielräume für diese Käufe am Bond-Markt fast erschöpft.
Einen Hoffnungsschimmer für die EZB gibt es allerdings: Die Löhne im Euro-Raum sind zuletzt stärker gestiegen. Im dritten Quartal legten sie um 2,5 Prozent zu. Die Notenbank hofft, dass sich dies bald auch auf die Preisentwicklung überträgt. Mario Draghi hat in der Vergangenheit darauf verwiesen, dass es länger dauert, bis sich eine niedrigere Arbeitslosigkeit in höheren Löhnen und Preisen niederschlägt.
Kursverluste und Konjunkturdaten wecken Zweifel am Zinskurs der Fed
„Reicht das, um die EZB von einer Lockerung ihrer Haltung in der nächsten Woche abzuhalten?“, schrieb der Ökonom Frederik Ducrozet vom Vermögensverwalter Pictet Wealth Management, als am Freitag die neuen Zahlen zum Lohnwachstum im Euro-Raum veröffentlicht wurden.
„Das Wachstum und die stärkere Kapazitätsauslastung sorgen für höhere Löhne. Es gibt aber noch nicht genug Anhaltspunkte, dass sich das auch auf die Kerninflation auswirkt“, betont dagegen Julian Callow, Ökonom beim Hedgefonds Element Capital.
Die Märkte lauern vor allem darauf, wie die EZB ihre Inflations- und Wachstumsprognosen anpasst, die sie am Donnerstag vorlegen wird. Diese Prognosen gelten immer auch als Hinweis auf künftige geldpolitische Schritte. Der Schattenrat geht vor allem für das Wachstum von deutlich niedrigeren Werten aus, als die EZB zuletzt im September vorhergesagt hatte.
Auch der Risikoausblick der EZB dürfte am Donnerstag für Diskussionen sorgen. Trotz des Handelskonflikts zwischen China und den USA, des Brexits und der Situation in Italien geht die EZB bislang davon aus, dass Risiken und Chancen für das Wachstum ausgeglichen sind. Würde die Notenbank nun die negative Seite betonen, wäre dies ein starkes Signal für einen vorsichtigeren geldpolitischen Kurs.
Diskussion über neue Kredite
Ein weiteres heikles Thema sind außerdem mögliche Langfristkredite für die Banken im Euro-Raum (TLTRO). Die EZB hatte 2016 eine Serie solcher Darlehen aufgelegt, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Volkswirte verweisen darauf, dass ab Mitte 2019 ein Engpass drohen könnte, sollten zahlreiche Banken ihre TLTRO-Darlehen frühzeitig zurückzahlen, ohne eine ähnlich günstige Anschlussfinanzierung zu bekommen.
Die Mitglieder des Schattenrats halten eine Debatte darüber allerdings für verfrüht – vor allem wegen des Streits zwischen Italien und der EU-Kommission. Die Auseinandersetzung hat dazu geführt, dass die Zinsen in Italien drastisch gestiegen sind. Italienische Banken gelten als die größten Profiteure der Langfristkredite.
Eine Neuauflage des Programms zum jetzigen Zeitpunkt könnte daher den Verdacht erwecken, dass sie aufgelegt werden, um Italien zu stützen. Janet Henry, Chefvolkswirtin der britischen Großbank HSBC, ist aber grundsätzlich für eine Neuauflage der Langfristkredite. „Dabei sollten die Zinsen an die Entwicklung des Leitzinses gekoppelt werden“, sagt sie.
Euro/Dollar : Zinsspekulationen treiben Euro an
Ein flexibler Zins würde die Banken voraussichtlich weniger subventionieren als ein fester, der nach einem künftigen Anstieg der Leitzinsen auf niedrigem Niveau verharrt. Andrew Bosomworth vom Anleihehändler Pimco hingegen lehnt weitere Langfristkredite dagegen ab. Diese seien eingeführt worden, um die Kreditvergabe an die Realwirtschaft zu beleben.
Dieses Ziel sei mittlerweile erreicht. Peter Praet, Chefvolkswirt der EZB, hatte vor Kurzem im Gespräch mit dem Handelsblatt ebenfalls Skepsis gegenüber neuen Langfristkrediten anklingen lassen und die Meinung vertreten, es sei zu früh, Entscheidungen zu treffen.

02.11.2018

SAB Förderung des Baukindergeldes

Die SAB wird ab sofort das staatliche Baukindergeld als Finanzierungsbaustein im Zuge der SAB-Förderung einbinden.
Wir, die Top-Baufi GmbH, unterstützen Sie gern bei Ihrer SAB-Darlehensbeantragung.

Die SAB hat dazu folgende Information veröffentlicht:

Sehr geehrte Damen und Herren, seit September 2018 ist das Baukindergeld des Bundes beschlossene Sache. Über 10 Jahre hinweg erhalten Sie von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Ihr Bauvorhaben jährlich einen Zuschuss von 1.200 Euro pro Kind.
Die SAB als Ihr Partner in Sachen Baufinanzierung ermöglicht es Ihnen, auch aus dieser Förderung den größtmöglichen Nutzen zu ziehen. Deshalb stellen wir Ihnen mit unserem neuesten Produkt bereits zu Vorhabensbeginn das gesamte Baukindergeld (pro Kind bis zu 12.000 Euro) in einer Summe zinsgünstig zur Verfügung.
Unser SAB Baukindergeld Vorfinanzierungsdarlehen ist im Rahmen einer Gesamtfinanzierung bei der SAB erhältlich. Sie haben damit die Möglichkeit, dieses mit weiteren lukrativen Produkten der SAB (Familienwohnen und Förderergänzungsdarlehen) sowie den wohnwirtschaftlichen KfW-Programmen zu kombinieren.
Weitere Informationen zu Produktdetails und Fördervoraussetzungen finden Sie im Förderprogramm SAB Baukindergeld Vorfinanzierungsdarlehen.
Gern beraten wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch, um gemeinsam mit Ihnen die Finanzierung Ihrer Wunschimmobilie zu sichern. Sie erreichen uns unter der Rufnummer 0351 4910 – 4920.
Ihre SAB-Newsletter-Redaktion
SAB Baukindergeld Vorfinanzierungsdarlehen:
Das Wichtigste im Überblick:

- Unterstützung von Familien mit Kindern bei der Finanzierung von Wohneigentum
- Förderung richtet sich an Erwerber oder Bauherren, die sich erstmals Wohneigentum zur Selbstnutzung im Freistaat Sachsen schaffen
- Voraussetzung ist die Gewährung des KfW-Baukindergeldes und dessen Beantragung nach Bezug des Wohneigentums
- Darlehen bis zu 12.000 EUR je Kind
- Laufzeit von 12 Jahren
- Zinssatz von 0,00 % p. a. 12 Jahre fest (Effektiver Zinssatz unter Einrechnung von Grundbuchkosten 0,10 % p. a.)
- Gesamtfinanzierung des Vorhabens ausschließlich über SAB-Darlehen

Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen und die Antragsunterlagen erhalten Sie auf unserer Programmseite unter:

https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-möchten-ein-haus-bauen-kaufen-oder-modernisieren/sab-baukindergeld-vorfinanzierungsdarlehen.jsp.
Ihre Fragen beantworten wir gern unter 0351 4910 - 4920.

08.10.2018

ING DiBa - Anzeige sofort auszahlbarer Betrag - Umsetzung erfolgt in der 41. KW

unter dem Motto, "Wer baut, braucht freie Hand", hat die ING-DIBA den Auszahlungsprozess verändert.

Ab sofort besteht bei einem Neubau, einer Modernisierung oder einer freien Mittelverwendung die Möglichkeit, den sofort auszahlbaren Betrag zu sehen. Deshalb hat sich die ING-DiBa dazu entschlossen, die Auszahlung bei Neubau, Modernisierung oder freien Mittelverwendung ab 01.10.2018 nur noch durch den Kunden selbst ausführen zu lassen.

Im Detail gibt die ING-Diba dazu folgende Informationen:

1. Welche Auszahlungsformen gibt es bei der ING?•Sofort-Auszahlung im Internetbanking•Darlehensauszahlung nach schriftlicher Kundenanweisung (wenn keine Sofort-Auszahlung möglich ist)•Kaufpreiszahlungen durch uns (Auftrag zur Auszahlung im Kreditvertrag ist unterschrieben)2. Wie bildet sich der sofort auszahlbare Betrag?Nach Erfüllung der Auszahlungsvoraussetzungen bildet sich – unter gewissen Voraussetzungen – im Internetbanking ein sofort auszahlbarer Betrag, den sich der Kunde ausschließ-lich selbst auf sein Referenzkonto überweist. Es steht der maximale Betrag zur Verfügung, jedoch ist auch der Abruf eines Teilbetrags möglich. Der sofort auszahlbare Betrag verändert sich jeweils mit Rechnungseinreichung und mit Auszahlung. Als Faustregel gilt hier: Je höher die Rechnungsbeträge der Rechnungen sind, die der Kunde für sein Bauprojekt einreicht, desto mehr Geld kann er mit der nächsten Sofort-Auszahlung abrufen. Mit anderen Worten: Durch Auszahlung der Darlehensbeträgereduziert sich der sofort auszahlbare Betrag. Nach Rech-nungsprüfung durch uns erhöht sich der sofort auszahlbare Betrag dann wieder – vorausgesetzt, es stehen noch ausrei-chend Darlehensteile zur Verfügung.3. Wie funktioniert die Sofort-Auszahlung und die anschließende Rechnungseinreichung? In unserem Handout „Alles rund um die Sofort-Auszahlung“ ist Schritt für Schritt erklärt, wie die Sofort-Auszahlung funk-tioniert und wie der Kunde und Sie die Rechnungsnachweise an uns hochladen. Somit können Sie Ihren Kunden auch wei-terhin in der Auszahlungsphase begleiten und ihn kompetent beraten. Das Handout haben wir für Sie im Dokumentencen-ter des Partnerportals hinterlegt. Details zur Sofort-Auszah-lung erhält der Kunde im „Beipackzettel“, der ihm mit der Vertragsmappe zugeschickt wird. 4. In welchen Fällen bildet sich ein sofort auszahlbarer Betrag?Ein sofort auszahlbarer Betrag bildet sich für Darlehensteile, die nicht für Dritte reserviert sind, das heißt für Neubau, Modernisierung und Kapitalbeschaffung. Zahlungen an Dritte,z.B. gemäß Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV), gehören nicht dazu. Die Sofort-Auszahlung kann der Kunde für Handwerkerrechnungen und Rechnungen für Bauma-terial nutzen. 5. Gilt das auch für Rechnungen, z.B. für eine Küche?Nein. Rechnungen für Inventar (Küche, Möbel, Einrichtungen) und Nebenkosten (Grundbuch- und Notarkosten, Grund-erwerbsteuer) werden durch uns nicht finanziert. Ihr Kunde braucht dazu keine Rechnungen einreichen.6. In welchen Fällen bildet sich kein sofort auszahlbarer Betrag?Ein sofort auszahlbarer Betrag bildet sich nicht, wenn uns Nachweise über die bereits ausbezahlten Beträge fehlen (Rechnungen bzw. Bautenstandsberichte) oder keine freien Darlehensteile mehr zur Verfügung stehen. Für Darlehensteile, die z.B. aufgrund einer abgegebenen Finanzierungsbestätigung/Bürgschaft, eines Kauf oder einer Umschuldung gebunden sind, ist eine Sofort-Auszahlung im Internetbanking auch nicht möglich. Vereinzelt gibt es interne Gründe, warum sich trotz Finan-zierungsart kein sofort auszahlbarer Betrag bildet.7. Was passiert, wenn der Kunde uns trotzdem eine Auszahlungsanweisung einreicht?Erhalten wir trotzdem eine Auszahlungsweisung (für eine Auszahlung aus nicht gebundenem Darlehensteil), infor-mieren wir den Kunden schriftlich oder telefonisch, dass er diese selbst im Internetbanking ausführt.

13.09.2018

Baukindergeld 2018

Baukindergeld über die KfW - Produktnummer 424 Zuschuss Zuschuss für den Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern aus Mitteln des Bundes.

Förderziel
Die KfW und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat fördern mit dem Zuschuss den Ersterwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien und Wohnungen für Familien mit Kindern und Alleinerziehende mit dem Ziel der Wohneigentumsbildung.
Teil 1: Das Wichtigste in Kürze

Wer kann Anträge stellen?
Jede natürliche Person, die (Mit-)Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum geworden ist und die selbst kindergeldberechtigt ist oder mit der kindergeldberechtigten Person in einem Haushalt lebt und in deren Haushalt mindestens ein Kind gemeldet ist, das zum Zeitpunkt der Antragstellung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und für das im Haushalt eine Kindergeldberechtigung vorliegt und deren zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen 90.000 Euro bei einem Kind, zuzüglich 15.000 Euro je weiterem Kind nicht überschreitet. Das Kind muss die oben genannten Bedingungen erfüllen.

Was wird gefördert?
Gefördert wird der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung in Deutschland. Ist bereits selbstgenutztes oder vermietetes Wohneigentum zur Dauernutzung in Deutschland vorhanden, ist eine Förderung mit dem Baukindergeld ausgeschlossen.

Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro pro Jahr für jedes Kind unter 18 Jahren, über einen Zeitraum von maximal 10 Jahren. Insgesamt können Sie 12.000 Euro für jedes Kind erhalten, wenn Sie das errichtete oder erworbene Wohneigentum ununterbrochen 10 Jahre selbst für Wohnzwecke nutzen.

Wann und wie ist der Zuschuss zu beantragen?
Sie beantragen den Zuschuss im KfW-Zuschussportal (www.kfw.de/zuschussportal), nachdem Sie in das Wohneigentum eingezogen sind.

Wie geht es nach der Antragstellung weiter?
Sie erhalten eine Bestätigung über den Antragseingang. Nach dieser müssen Sie Ihre Identität nachweisen (siehe Punkt "Identifizierung"). Um die Einhaltung der Förderbedingungen nachzuweisen und die Auszahlungen zu erhalten, laden Sie die erforderlichen Nachweise im KfW-Zuschussportal hoch. Die Einhaltung der Förderbedingungen wird von der KfW anhand der im Zuschussportal hochgeladenen Nachweise geprüft.

Teil 2: Details zur Förderung
Antragsteller und Kind
Der Antragsteller muss für das im Haushalt lebende minderjährige Kind kindergeldberechtigt sein oder mit dem Kindergeldberechtigten (Ehe- oder Lebenspartner oder Partner aus eheähnlicher Gemeinschaft) in einem Haushalt leben. Jeder Antragsteller wird nur einmal gefördert. Für jedes Kind kann nur einmalig eine Baukindergeldförderung beantragt werden. Ausschlaggebend für die Höhe der Förderung ist die Anzahl der Kinder unter 18 Jahren, die bei Antragstellung im Haushalt leben und für die zum Zeitpunkt der Antragstellung die Kindergeldberechtigung vorliegt. Für Kinder, die nach Antragseingang geboren werden beziehungsweise in den Haushalt aufgenommen werden, kann kein Baukindergeld beantragt werden.

Zu versteuerndes Haushaltseinkommen
Das zu versteuernde jährliche Haushaltseinkommen darf maximal 90.000 Euro bei einem Kind zuzüglich 15.000 Euro je weiterem Kind unter 18 Jahren betragen. Hierfür wird der Durchschnitt aus den zu versteuernden Einkommen des zweiten und dritten Jahres vor Antragseingang ermittelt (Beispiel für einen Antrag in 2018 wird der Durchschnitt der Einkommen aus 2015 und 2016 gebildet). § 2 Absatz 5a Einkommensteuergesetz ist nicht anzuwenden. Zum Haushaltseinkommen zählen die Einkommen des Antragstellers und Einkommen des Ehe- oder Lebenspartners oder des Partners aus eheähnlicher Gemeinschaft. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen wird anhand der Einkommensteuerbescheide des Finanzamtes nachgewiesen. Sofern kein Einkommensteuerbescheid vorliegt, ist die Erstellung rechtzeitig beim zuständigen Finanzamt zu beantragen. Anforderungen an das Wohneigentum Gefördert wird der Ersterwerb, das heißt der erstmalige Kauf oder Neubau, von selbstgenutztem Wohneigentum in Deutschland. Sofern der Haushalt (Antragsteller sowie Ehe- oder Lebenspartner oder Partner aus eheähnlicher Gemeinschaft oder Kinder) Eigentum an einer selbstgenutzten oder vermieteten Wohnimmobilie in Deutschland zur Dauernutzung besitzt, ist eine Förderung mit dem Baukindergeld nicht möglich. Stichtag ist das Datum des Kaufvertrags beziehungsweise der Baugenehmigung oder Bauanzeige für die neu erworbene beziehungsweise geschaffene Wohnimmobilie. Der Antragsteller muss Eigentümer, mindestens Miteigentümer des selbstgenutzten Wohneigentums geworden sein. Dieses muss gemäß Grundbucheintrag zu mindestens 50% dem Haushalt (Antragsteller sowie Ehe- oder Lebenspartner oder Partner aus eheähnlicher Gemeinschaft oder Kinder) gehören. Das Wohneigentum wird anhand des Grundbuchauszugs nachgewiesen. Neubauten sind förderfähig, wenn die Baugenehmigung zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 erteilt worden ist. Nach dem jeweiligen Landesbaurecht nur anzeigepflichtige Vorhaben sind förderfähig, wenn die zuständige Gemeinde nach Maßgabe der jeweiligen Landesbauordnung (LBauO) durch die Bauanzeige Kenntnis erlangt hat und mit der Ausführung des Vorhabens frühestens zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 begonnen werden durfte. Beim Erwerb von Neu- oder Bestandsbauten muss der notarielle Kaufvertrag zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 unterzeichnet worden sein. Die Kosten für den Eigentumserwerb (Neubau oder Kauf) ohne Erwerbsnebenkosten müssen höher sein, als die Förderung durch das Baukindergeld.

Antragstellung
Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum durch den (Mit-)Eigentümer gestellt werden. Es gilt das in der amtlichen Meldebestätigung angegebene Einzugsdatum.

Beim Erwerb von einer bereits selbstgenutzten Wohneinheit (zum Beispiel Kauf der gemieteten Wohnung), muss der Antrag spätestens 3 Monate nach Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags gestellt werden.
Sie beantragen den Zuschuss online im KfW-Zuschussportal (www.kfw.de/zuschussportal). Anträge in anderer Form können von der KfW nicht bearbeitet werden. Nach Antragseingang erhalten sie eine Antragsbestätigung durch die KfW.
Besondere Regelungen für die Antragstellung:
Ist Ihr Einzug im Jahr 2018 vor dem Produktstart am 18.09.2018 erfolgt, können Sie Ihren Zuschussantrag bis zum 31.12.2018 stellen. Bei Einzug vor Produktstart gilt, dass Kinder gefördert werden, die zum Datum des Einzugs (gemäß Datum auf amtlicher Meldebestätigung) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten beziehungsweise spätestens 3 Monate nach Einzug geboren wurden. Sofern Sie Ihren Kaufvertrag zwischen dem 01.01.2018 und 31.12.2020 abgeschlossen haben beziehungsweise im genannten Zeitraum eine Baugenehmigung erhalten haben, können Sie bis spätestens zum 31.12.2023 einen Antrag auf Baukindergeld stellen. Maßgeblich ist, dass die Antragstellung innerhalb von 3 Monaten nach dem Einzug erfolgt.

Identifizierung
Sie müssen Ihre Identität per Video-Identifizierung oder mit dem Postident-Verfahren der Deutschen Post nachweisen, nachdem Sie eine Antragsbestätigung von der KfW erhalten haben. Zuschuss erhalten Einhaltung der Förderbedingungen nachweisen Innerhalb von 3 Monaten nach Antragsbestätigung weisen Sie als Antragsteller die Einhaltung der Förderbedingungen anhand der unten genannten Dokumente nach. Voraussichtlich ab März 2019 ist es möglich, Dokumente im Zuschussportal hochzuladen. Für Anträge, die bis März 2019 gestellt werden, müssen die unten genannten Dokumente bis zum 30.06.2019 im Zuschussportal hochgeladen werden.

Einkommensteuerbescheide
Zum Nachweis des Haushaltseinkommens müssen die Einkommensteuerbescheide des zweiten und dritten Kalenderjahres vor Antragseingang des Antragstellers und - sofern vorhanden - des im Haushalt lebenden Ehe- oder Lebenspartners oder Partners aus eheähnlichen Gemeinschaften vorgelegt werden. Zum Beispiel: Bei Antragseingang in 2018 sind die Einkommensteuerbescheide aus den Jahren 2015 und 2016 einzureichen.

Meldebestätigungen
Der Nachweis der Selbstnutzung muss anhand der Meldebestätigung erbracht werden. Die Meldebestätigung muss den Hauptwohnsitz des Antragstellers, der im Antrag angegebenen Kinder sowie seines Ehe- oder Lebenspartners oder des Partners aus der eheähnlichen Gemeinschaft ausweisen.

Grundbuchauszug
Als Nachweis über den Eigentumserwerb muss ein Grundbuchauszug vorgelegt werden. Liegt die Grundbucheintragung über den Eigentümerwechsel noch nicht vor, kann der Nachweis mit der Auflassungsvormerkung erfolgen.

Auszahlung
Die Zuschussraten werden jährlich ausgezahlt. Nach positiver Prüfung der Nachweise durch die KfW, wird die erste Zuschussrate auf das Konto des Antragstellers überwiesen. Ihren Auszahlungstermin finden Sie auf der Auszahlbestätigung. Die weiteren Zuschussraten werden in den folgenden neun Jahren im selben Monat wie die Erstauszahlung überwiesen.

Kombination mit anderen Fördermitteln
Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln wie Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. In Betracht kommt zum Beispiel eine Kombination mit Mitteln aus den Förderprodukten:
Energieeffizient Bauen Kredit (153)
Energieeffizient Sanieren Kredit oder Zuschuss (151/152/430)
Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien (BAFA)
Förderprogramm des Bundes für die Heizungsoptimierung (BAFA) oder Altersgerecht Umbauen Kredit oder Zuschuss (159/455).

Die kumulierte Förderung darf dabei nicht höher als die Kosten für den Neubau oder den Erwerb des Wohneigentums sein.
Auskunfts-, Sorgfalts- und Informationspflichten des Zuschussempfängers Innerhalb von 10 Jahren nach Zahlung der ersten Zuschussrate sind von Ihnen alle Nachweise über die Einhaltung der Förderbedingungen im Original aufzubewahren und der KfW auf Verlangen vorzulegen, insbesondere die relevanten Einkommensteuerbescheide, die Meldebestätigung, der Grundbuchauszug, Nachweis über die Kindergeldberechtigung, Kaufvertrag, Baugenehmigung, Bauanzeige.
Als Zuschussempfänger sind Sie verpflichtet, die KfW unverzüglich schriftlich unter folgender Postanschrift oder per E-Mail unter 424@kfw.de zu informieren, wenn Sie die geförderte Wohnimmobilie nicht mehr selbst nutzen, das heißt wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung vermieten, verkaufen oder verpachten.
KfW
Niederlassung Bonn
Baukindergeld
53170 Bonn

Der Anspruch auf die Zahlung von Zuschussraten endet zu dem Zeitpunkt, an dem die Selbstnutzung des Wohneigentums aufgegeben wurde.

Sonstige Hinweise
Eine Antragstellung ist nur im Rahmen verfügbarer Bundesmittel möglich. Auf eine Förderung besteht kein Rechtsanspruch. Bitte beachten Sie die Regelungen in den "Allgemeinen Bestimmungen für die Beantragung und Vergabe wohnwirtschaftlicher Zuschussprodukte der KfW".
Alle Angaben und Erklärungen, welche vom Antragsteller mit Antragstellung zum Nachweis der Einhaltung der Förderbedingungen gemacht beziehungsweise abgegeben wurden, sind subventionserheblich im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in Verbindung mit § 2 Subventionsgesetz. Die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel kann abhängig von Ihrer individuellen steuerrechtlichen Situation steuerliche Folgen auslösen. Bitte beachten Sie, dass die KfW zur steuerrechtlichen Behandlung der durch KfW-Kredite oder -Zuschüsse geförderten Maßnahmen keine einzelfallbezogenen Auskünfte erteilt. Verbindliche Auskünfte über die steuerrechtliche Behandlung der durch KfW-Kredite, KfW-Zuschüsse oder andere öffentliche Mittel geförderten Maßnahmen dürfen nur von der zuständigen Finanzbehörde erteilt werden. Alternativ dazu können Sie sich individuell von fachkundigen Personen (Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein) steuerlich beraten lassen. Eine fachliche Überprüfung der Steuerbescheide kann durch die KfW nicht erfolgen.
Weitergehende Informationen zu diesem Förderprodukt Beispiele, häufige Fragen et cetera finden Sie im Internet unter www.kfw.de/424 und www.kfw.de/baukindergeld.

09.08.2018

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Konditionssenkung ab Fr. 10.08.2018

Die KfW senkt per morgen, Freitag, 10.08.2018, die Konditionen im Programm Altersgerecht Umbauen (159) und im Programm Energieeffizient Sanieren (151/152) um bis zu 10 Basispunkte.
Die Änderungen im Überblick:
Energieeffizient Bauen (153)
10/10/10: - 10 BP (neu: 1,75 %)
10/2/10: - 10 BP (neu: 1,35 %)
20/3/10: - 10 BP (neu: 1,65 %)
30/5/10: - 10 BP (neu: 1,70 %)

Altersgerecht Umbauen (159)
10/10/10: - 5 BP (neu: 1,15 %)
10/2/10: - 5 BP (neu: 0,75 %)
20/3/10: - 5 BP (neu: 1,05 %)
30/5/10: - 5 BP (neu: 1,10 %)

Die neuen Konditionen sind bereits im System hinterlegt.